PSYCHOTHERAPEUTISCHE PRAXIS ULM


Was heißt "Kognitive Verhaltenstherapie"?
Unter "Kognitiver Verhaltenstherapie" versteht man spezielle psychologische Behandlungsverfahren, die sich auf bewährte wissenschaftliche Forschungsbefunde stützen; sie bildet für Patienten eine Hilfestellung, um Veränderungen in Gang zu setzen und entsprechende Ziele zu erreichen.Solche Ziele betreffen unter anderem:

Merkmale des Verhaltens, z.B. selbstsicheres Verhalten; Verringerung von Alkohol- oder Zigarettenkonsum;

Art der Gefühle, z.B. Hilfestellung für eine Person, sich weniger ängstlich oder weniger depressiv zu fühlen;

Veränderung von Denkmustern, z.B. lernen, Probleme zu lösen und zuversichtlichere Gedanken zu entwickeln;

Art des Umgangs mit körperlichen Beschwerden, z.B. Veränderung des Schmerzerlebens oder des Umgangs mit einer körperlichen Erkrankung;

Eine Art der Bewältigung, z.B. Hilfestellungen für behinderte Personen oder beim Zurechtkommen im Arbeitsbereich.


Verhaltenstherapie bezieht sich in erster Linie auf das "Hier und Jetzt", d.h. auf die gegenwärtige Situation und ihre Bedingungen (und nicht so sehr auf die Vergangenheit des Patienten). Wichtige Ansatzpunkte der Behandlung sind die konkreten Verhaltensmuster und Sichtweisen einer Person. Zentrale Ziele einer Verhaltenstherapie sind die Hilfe bei der Veränderung hinderlicher Denk- und Verhaltensmuster sowie eine Unterstützung beim Erlernen zielführender Strategien; damit sollen Menschen allgemein mehr Einflussmöglichkeiten auf ihr Leben erlangen.


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